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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die frierende Venus, Antwerpen“

Ein kalter Wind scheint durch die düstere Landschaft zu ziehen, während Venus sich zusammenkauert. Rubens macht ein antikes Sprichwort zu einem sinnlichen, zugleich nachdenklichen Bild über Genuss und Mangel.

Entstehungshintergrund

Rubens schuf das Gemälde 1614 in Antwerpen in Öl auf Holz. Der ursprüngliche Bildträger wurde später an mehreren Seiten angestückt, sodass das Bild heute deutlich breiter wirkt als die frühere Tafel. Es befindet sich im Königlichen Museum der Schönen Künste in Antwerpen.

Bildkomposition und Details

  • Venus: Die Göttin kauert in Rückenansicht, das Gesicht im Profil, und wirkt zugleich verletzlich und plastisch.
  • Amor: Der kleine Liebesgott hockt am Boden und wärmt sich unter einem durchscheinenden Tuch.
  • Satyr mit Füllhorn: Er verweist mit den Früchten auf Ceres und Bacchus, deren Gaben der Göttin fehlen.
  • Stimmung: Der Sturmhimmel und das dunkle Gehölz verstärken den Eindruck von Kälte und Einsamkeit.

Bedeutung

Das Bild veranschaulicht das Motto „Ohne Ceres und Bacchus friert Venus“ und verbindet Allegorie mit der lebendigen Malerei des frühen Rubens.

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