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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Genesende“

Eine junge Frau sitzt seitlich vor einem warmen Hintergrund, das rote Schultertuch leuchtet gegen Ocker und Rosa. Ihr ruhiger Blick und die leicht gesenkten Hände geben dem Porträt eine leise, nachdenkliche Stimmung.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1880 in Öl auf Leinwand, in Hodlers Frühzeit in Genf, als er sich intensiv mit Figuren und Porträts im Sinne des Realismus beschäftigte. Erkennbar ist die Signatur mit einer Jahreszahl unten rechts. Heute befindet sich das Bild im Museum Oskar Reinhart in Winterthur.

Bildkomposition und Details

  • Profilansicht: Die seitliche Kopfhaltung verleiht der Figur Konzentration und Ruhe.
  • Schultertuch: Das kräftig rote Tuch bildet den farblichen Schwerpunkt der Komposition.
  • Hände: Die locker gehaltenen Hände deuten Schwäche und Behutsamkeit an.
  • Hintergrund: Ocker und Rosa schaffen einen warmen, flächigen Raum ohne erzählerischen Ballast.

Bedeutung

Das Werk zeigt Hodlers frühes Interesse am menschlichen Ausdruck und an einer sachlichen, einfühlsamen Bildsprache.

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