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Weitere Informationen zu: Rubens’ „Die Grablegung Christi, Ölskizze für Cambrai“

Der Körper Christi leuchtet hell vor dem dunklen Felsengewölbe, um ihn drängen sich die Trauernden. Man spürt, wie der Maler seine Komposition erst entwirft.

Entstehungshintergrund

Das Modello entstand um 1616 als Vorstudie für das Hochaltarbild der Kirche St. Géry in Cambrai. Rubens legte darin Komposition, Licht und Farbe in Öl auf Eichenholz an. Die Skizze misst etwa 83,7 × 66,2 cm und befindet sich in der Alten Pinakothek in München.

Bildkomposition und Details

  • Sarkophag: Der Leichnam wird über die Kante des Steinsargs geleitet, die Diagonale bestimmt das Bild.
  • Waschung: Rechts wäscht eine junge Frau mit einer Schale die Füße des Toten.
  • Malweise: Der offene Pinselstrich macht den Entwurfscharakter deutlich erkennbar.

Bedeutung

Die Skizze zeigt Rubens’ Arbeitsweise, bei der er Altarbilder in freien Ölskizzen vorbereitete, bevor er sie im Großformat ausführte.

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