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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Großmut des Scipio“

Ein Feldherr verzichtet auf seine Beute und gibt eine Gefangene frei: Rubens macht aus dem antiken Beispiel für Selbstbeherrschung eine farbenprächtige Szene.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand um 1616 bis 1618 in Öl auf Holz und behandelt einen Stoff aus der römischen Geschichte. Es ist heute als Skizze oder Entwurf in einer Sammlung in Bielefeld verwahrt (Inv. Nr. CH 15); ein öffentliches Museum ist in der Caption nicht genannt.

Bildkomposition und Details

  • Scipio: Der Feldherr in römischer Rüstung thront links und blickt der Frau entgegen.
  • Rotes Kleid: Die junge Frau bildet den Farbmittelpunkt und lenkt den Blick auf das Geschehen.
  • Kniender Mann: Der Bräutigam in grünem Wams dankt mit einer Verbeugung.
  • Gefäße am Boden: Kostbare Gefäße und Schalen erinnern an das ausgeschlagene Lösegeld.

Bedeutung

Das Werk gehört zu den Beispielen für Rubens’ Interesse an historischen Tugenden, die er in lebendige, farbige Szenen übersetzte.

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