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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Heimsuchung Mariä“

Zwei Frauen begegnen sich auf einer Terrasse, und im Hof darunter geht das Leben seinen Gang. Rubens verbindet das biblische Wiedersehen mit heiterem Alltagsdetail.

Entstehungshintergrund

Die Tafel entstand 1612 als linker Flügel des Kreuzabnahme-Triptychons in der Liebfrauenkathedrale von Antwerpen und zeigt die Begegnung von Maria und Elisabeth nach dem Lukasevangelium. Sie misst etwa 420 mal 150 Zentimeter.

Bildkomposition und Details

  • Maria: Die schwangere Frau im roten Umhang mit Hut schreitet der Begrüßung entgegen.
  • Elisabeth: Im dunklen Gewand empfängt sie ihre Base mit ausgestreckten Händen.
  • Magd mit Korb: Links trägt die junge Frau einen Korb auf dem Kopf und belebt die Komposition.
  • Hofszene: Pfau, Hühner und Hund unter dem Bogen bringen Alltag in die heilige Szene.

Bedeutung

Als Seitenflügel gehört die Heimsuchung zu einem der bedeutendsten Altarwerke des flämischen Barock.

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