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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Kreuzaufrichtung, Ölskizze für das Walburga-Triptychon“

Drei Tafeln, ein Geschehen: Klage links, Kraftakt in der Mitte und Reiterdrama rechts. Rubens denkt das Triptychon als fortlaufende Erzählung.

Entstehungshintergrund

Die Ölskizze entstand um 1609/10 auf Holz als Entwurf für das Triptychon in der Antwerpener Kirche St. Walburga, das heute in der Kathedrale zu Antwerpen hängt. Sie misst insgesamt etwa 107 mal 68 Zentimeter (Mitte 52, Flügel 27,5 und 26 Zentimeter) und befindet sich im Louvre.

Bildkomposition und Details

  • Mitteltafel: Christus wird diagonal am Kreuz aufgerichtet, von kräftigen Männern gestemmt.
  • Linker Flügel: Trauernde Frauen und Kinder bilden eine Gruppe voller Klage.
  • Rechter Flügel: Ein weißer Schimmel mit Reiter und Soldaten bringt Unruhe in die Szene.
  • Hintergrund: Ein zweites Kreuz und eine weite Landschaft binden die drei Tafeln zusammen.

Bedeutung

Die Skizze zeigt, wie Rubens früh eine Altarkomposition als Ganzes durchdachte und dabei die drei Tafeln erzählerisch verband.

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