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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Krönung des Siegers“

Sieg, Tugend und Triumph drängen sich in einer dichten Gruppe um den Feldherrn. Das Licht fällt auf die Körper und lässt Rüstung und Inkarnat aufleuchten.

Entstehungshintergrund

Rubens malte die Allegorie um 1613 bis 1614 in Öl auf Holz. Anregungen holte er sich von antiken römischen Reliefs, etwa am Konstantinsbogen, die er während seiner Italienaufenthalte (1601 bis 1602 und 1606 bis 1608) studiert hatte. Das Werk befindet sich im Kunsthistorischen Museum in Wien.

Bildkomposition und Details

  • Victoria: Die geflügelte Siegesgöttin setzt dem Feldherrn den Lorbeerkranz auf.
  • Virtus: Die Tugend mit Blitzbündeln steht hinter ihm und beansprucht seine Aufmerksamkeit.
  • Besiegte: Der überwundene Feind mit erloschener Fackel steht für das Ende der Unruhe.
  • Rüstung: Der glänzende Harnisch und der rote Umhang setzen kräftige Akzente.

Bedeutung

Das Bild gilt als eindrucksvolles Beispiel für Rubens’ Fähigkeit, antike Vorbilder in eine dynamische barocke Bildsprache zu übersetzen, und verbindet Heldentum mit der Mahnung zur Tugend.

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