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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Lawine“

Ein Gebirgsbach zieht sich durch tiefen Schnee, während links Schneeschleier in die Luft steigen und rechts helle Felswände aufragen. Die Szene wirkt zugleich ruhig und von verborgener Naturgewalt erfüllt.

Entstehungshintergrund

Hodler malte das Bild 1887 in Öl auf Leinwand und signierte es mit „F. H. 1887“. Es gehört in die Jahre, in denen er sich verstärkt der Landschaft zuwandte und die Alpen zu einem zentralen Thema machte. Das Werk kam 1903 als Depositum der Eidgenossenschaft in das Kunstmuseum Solothurn.

Bildkomposition und Details

  • Bachlauf: Das dunkle Wasser bildet eine leitende Linie, die den Blick von vorn in die Tiefe des Tals führt.
  • Felsmassiv: Die hellen, in Ocker und Blau modellierten Wände geben der Komposition rechts ein gewichtiges Gegengewicht.
  • Schneewolken: Aufgewirbelter Schnee und Wolkenschleier verleihen dem Himmel Bewegung.
  • Farbklang: Kühle Blautöne und warme Erdfarben stehen in feinem Gleichgewicht.

Bedeutung

Das Gemälde zeigt Hodlers frühe Auseinandersetzung mit der Hochgebirgslandschaft, die später zu seinem Markenzeichen werden sollte.

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