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Weitere Informationen zu: Paul Signacs „Le Pin parasol aux Caroubiers“

Vor goldenem Abendhimmel spannt sich die Krone einer mächtigen Pinie über eine ruhige Bucht, während sich unten Wellen aus Türkis und Grün kräuseln. Das Bild vereint Signacs Liebe zum Licht der Provence mit der strengen Farbordnung des Neoimpressionismus.

Entstehungshintergrund

Signac malte das Werk 1898 in der Umgebung von Saint-Tropez, wohin er sich bereits 1892 zurückgezogen hatte. Die Gegend um die Caroubiers gehörte zu seinen bevorzugten Motiven für Küstenlandschaften mit charakteristischen Schirmpinien. Das Gemälde befindet sich heute im Musée de l'Annonciade in Saint-Tropez.

Bildkomposition und Details

  • Baumkrone: Die weit ausladende, dunkelgrüne Krone der Pinie dominiert die linke Bildhälfte.
  • Stamm: Violette und rosafarbene Töne modellieren den knorrigen Stamm im Gegenlicht.
  • Bucht: Türkis und Grün changierende Wellen öffnen den Blick auf die ferne Küste.
  • Licht: Ein warmes Goldgelb durchflutet den Himmel und taucht die Szene in Abendlicht.

Bedeutung

Das Werk zeigt Signacs reife Phase des Neoimpressionismus, in der breitere Farbmosaike die strenge Pointillismus-Technik seiner früheren Jahre ablösten.

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