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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Die Schwarze Frau“

Eine junge Frau blickt dem Betrachter offen und mit leichtem Lächeln entgegen. Das Bildnis wirkt wie ein festgehaltener Augenblick und steht in der Tradition der Studienköpfe.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1862/63 in Öl auf Leinwand und misst 58,4 × 48 cm. Es befindet sich heute in der Pinacoteca Agnelli in Turin. Der Titel „La négresse“ ist die überlieferte Bezeichnung des Werks; die Frau gilt in der Literatur als Modell, das Manet auch in anderen Bildern dieser Jahre verwendete.

Bildkomposition und Details

  • Kopftuch: Das rot, gelb und grün gemusterte Tuch bildet den stärksten Farbakzent.
  • Gesicht: Warme Braun- und Ockertöne modellieren Züge und Lächeln mit sichtbarem Pinselstrich.
  • Schmuck: Ohrring und Perlenkette sind mit wenigen Lichtern angedeutet.
  • Gewand: Das helle, skizzenhaft gemalte Schulterkleid rahmt die Figur im unteren Bildteil.

Bedeutung

Das Porträt zeigt Manets direkten, unidealisierten Blick auf seine Modelle und seine frühe Nähe zum Realismus.

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