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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Taufe Christi“

Im Halbdunkel eines Ufers begegnen sich Christus und Johannes, von einem strahlenden Himmel und Engeln begleitet. Rechts wartet eine Gruppe Männer auf die Taufe.

Entstehungshintergrund

Das großformatige Gemälde entstand 1604 bis 1605 für die Jesuitenkirche in Mantua, als Rubens am Hof der Gonzaga tätig war. Es gehört zu einem Zyklus für die Dreifaltigkeitskirche. Heute befindet sich das Bild in Antwerpen, worauf auch die Angabe zum Jordan in der Vorlage hinweist. Das Museum ist in der Caption nicht genannt.

Bildkomposition und Details

  • Taufszene: Johannes gießt Wasser über Christus, der ehrfürchtig sein Tuch hält.
  • Engel: Links tragen Engel und Putten das weiße Tuch und schweben durch das Licht.
  • Täuflinge: Rechts entkleiden sich kräftige Männer, deren muskulöse Körper an antike Vorbilder erinnern.
  • Landschaft: Dunkle Bäume und ein sanfter Fluss rahmen die Szene und öffnen den Blick in die Weite.

Bedeutung

Das Gemälde zeugt von Rubens’ Italienjahren und seiner Verbindung von Renaissance-Studium und barocker Bewegung, wie sie sein späteres Werk prägte.

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