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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Toilette der Venus“

Die Göttin der Liebe, von hinten gesehen, betrachtet ihr Spiegelbild, das ihr ein kleiner Amor vorhält. Rotes Tuch, helles Inkarnat und blondes Haar bestimmen die Komposition.

Entstehungshintergrund

Rubens malte die Szene 1614 bis 1615 als Öl auf Holz; sie misst 124 mal 98 Zentimeter. Das Bild befindet sich im Liechtenstein Museum in Wien. Eine andere Fassung des Themas ist in Madrid im Museum Thyssen-Bornemisza zu sehen.

Bildkomposition und Details

  • Spiegel: Im Spiegel erscheint das Gesicht der Göttin und verdoppelt den Blick.
  • Amor: Der geflügelte Knabe hält den Spiegel und verweist auf die Liebe.
  • Dienerin: Die dunkelhäutige Dienerin hebt mit Perlenschmuck einen Kontrast in der Komposition.
  • Rotes Samttuch: Der satte Rotton bildet einen Gegenpol zum hellen Körper.

Bedeutung

Das Gemälde greift das antike Motiv der Venus vor dem Spiegel auf und verbindet es mit Rubens’ Sinn für Körperlichkeit und Farbe zu einer Ikone der barocken Malerei.

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