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Weitere Informationen zu: Rubens’ „Die Totenfeier für Decius Mus, Wien“

Der Sieg ist errungen, doch der Feldherr liegt tot auf dem Paradebett. Um ihn verdichten sich Trauer, Triumph und Kriegsbeute zu einem großen Schauspiel.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand um 1617 als sechstes Bild des Decius-Mus-Zyklus in Öl auf Leinwand und misst etwa 289 × 515 cm. Es schildert die Totenfeier nach dem Latinerkrieg 340 bis 338 v. Chr. und trägt die Inventarnummer GE 52 im Liechtenstein Museum in Wien.

Bildkomposition und Details

  • Paradebett: Der Leichnam liegt unter einem roten Tuch auf einem reich verzierten Bett.
  • Trophäen: Im Hintergrund türmen sich Waffen, Rüstungen und Standarten als Kriegsbeute.
  • Gefangene: Kniende Männer im Vordergrund und die fliehende Frau mit Kind machen die Folgen des Krieges sichtbar.

Bedeutung

Das große Bild beschließt die Geschichte des Konsuls in feierlicher Trauer und ist einer der Höhepunkte des Zyklus.

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