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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Überfahrt des Kardinalinfanten Ferdinand von Barcelona nach Genua, Ölskizze“

Wolken ballen sich, das Meer schäumt, und mitten im Sturm gebietet ein Gott den Wellen Einhalt. Rubens verwandelt eine reale Seereise in ein mythologisches Schauspiel.

Entstehungshintergrund

Die Skizze in Öl auf Holz wird in den Harvard Art Museums in Cambridge aufbewahrt und gehört wohl in den Umkreis der Festdekorationen für den Einzug des Kardinalinfanten Ferdinand in Antwerpen. Die Datierung um 1634 ist geschätzt. Der Titel verweist auf die Reise von Barcelona nach Genua im April 1633.

Bildkomposition und Details

  • Neptun: Der Meeresgott mit wehendem rotem Mantel und Dreizack steht im Zentrum und beruhigt den Sturm.
  • Meerpferde: Zwei weiße Pferde mit Fischschwänzen bäumen sich in der Gischt auf und geben der Szene Wucht.
  • Nymphen: Am linken Bildrand strecken Meerfrauen die Arme aus und begleiten den Wagen.
  • Flotte: Segelschiffe im Mittelgrund und am Horizont erinnern an das historische Ereignis.

Bedeutung

Die Skizze zeigt, wie Rubens Zeitgeschichte in die Sprache der antiken Mythologie übersetzte.

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