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Weitere Informationen zu: Ljubow Popowas „Die Uhr“

Zahnräder, Ziffern und ein schwingendes Pendel greifen ineinander. Das Bild macht die Zeit als Mechanismus sichtbar und zerlegt sie zugleich in Formen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1914, in der Phase, in der Popowa die Bildmittel des Kubismus und des Futurismus verband. Es ist in Öl auf Leinwand ausgeführt und um collagierte Elemente ergänzt. Das Werk befindet sich in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Zifferblatt: Die römischen Ziffern sind nur teilweise sichtbar und wirken wie angeschnitten.
  • Zahnräder: Mehrere Räder verweisen auf Technik und den Takt der Maschine.
  • Pendel: Rechts hängt ein Gewicht an einer Schnur, unten schwingen kugelige Formen.
  • Ornamentbänder: Rote Zierborten geben dem Bild eine strukturierte Rahmung.

Bedeutung

Das Werk zeigt, wie Popowa moderne Technik und Zeitempfinden in eine kubofuturistische Bildsprache übersetzte.

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