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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubenss „Die Vermählung der Maria von Medici per procurationem mit Heinrich IV.“

Kerzen, Purpur und schimmerndes Brokat bestimmen den Augenblick des Ja-Wortes. Die Gesichter der Hofgesellschaft sind auf die Hände des Paares gerichtet.

Entstehungshintergrund

Rubens erhielt 1621/22 von Maria von Medici den Auftrag für einen Zyklus von 24 Gemälden und lieferte sie bis 1625 ab. Das Bild ist Nr. 5 der Serie „Geschichte der Maria von Medici“ und zeigt die Ferntrauung in Florenz am 5. Oktober 1600, bei der ein Stellvertreter für den König von Frankreich auftrat. Es befindet sich heute im Musée du Louvre in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Brautkleid: Das silbrige Brokatkleid bildet den hellen Mittelpunkt der Komposition.
  • Ringwechsel: Der Geistliche in der Mitte führt die Hände des Paares zusammen.
  • Skulptur: Die Beweinungsgruppe im Bogen darüber verleiht dem Ort religiöse Würde.
  • Teppich und Vorhang: Das satte Rot rahmt die Szene und lenkt den Blick auf das Paar.

Bedeutung

Das Bild macht die dynastische Bedeutung der Heirat für Frankreich und die Medici sichtbar. Es zeigt Rubens als Meister des höfischen Festbildes.

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