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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Die Wildschweinjagd, Dresden“

Aus dem Dickicht drängt eine Jagdszene hervor, in der Hunde, Beute und Jäger ineinander verschmelzen. Rubens macht den Wald selbst zum Mitspieler des Geschehens.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1615 bis 1620 in Öl auf Eichenholz und misst 137 × 168 cm. Es befindet sich in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden. Rubens griff hier ein Thema der höfischen Jagdmalerei auf, das er in mehreren Fassungen behandelte.

Bildkomposition und Details

  • Wald: Mächtige Eichen mit dichtem Laub rahmen die Szene und lenken den Blick in die Tiefe.
  • Jagdgruppe: Hunde, Wildschwein und Fänger bilden ein dichtes, ineinander verschlungenes Zentrum.
  • Reiter: Rechts sprengen zwei Reiter herbei, laut Caption trägt einer die Züge des Künstlers.
  • Himmel: Ein heller Ausschnitt mit Wolken öffnet die Komposition nach rechts oben.

Bedeutung

Die „Wildschweinjagd“ gilt als eindrucksvolles Beispiel für Rubens’ dynamische Naturdarstellung und seine Fähigkeit, Bewegung, Landschaft und Tier zu verbinden.

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