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Weitere Informationen zu: Nikolai Astrups „Eine Juninacht in Jølster“

Ein massiger, dunkler Berg mit Schneeresten thront über einem stillen Tal, während das Licht der kurzen Sommernacht kaum zwischen Tag und Dunkel unterscheidet. Die Stimmung wirkt zugleich vertraut und rätselhaft.

Entstehungshintergrund

Astrup malte das Bild um 1909 in seiner Heimatregion Jølster in Westnorwegen, deren besonderes Licht der kurzen Sommernächte zu einem seiner wichtigsten Bildthemen wurde. Das Gemälde gehört heute zur Sammlung des Rogaland Kunstmuseums in Stavanger.

Bildkomposition und Details

  • Berg: Der dunkle, erdfarbene Bergrücken mit Schneeflecken dominiert die obere Bildhälfte.
  • Tal: Bäume und ein schmales Gewässer lösen sich im diffusen Nachtlicht fast auf.
  • Licht: Ein fahles, gleichmäßiges Zwielicht ersetzt jede tiefe Schwärze der Nacht.
  • Vordergrund: Ein hölzerner Zaun und dichtes Gebüsch rahmen die Szene nach unten hin ab.

Bedeutung

Das Werk zählt zu Astrups eindrucksvollen Studien der nordischen Sommernacht und zeigt seine Fähigkeit, reale Landschaft und traumhafte Stimmung zu verbinden.

Beratung und individuelle Anfragen

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