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Weitere Informationen zu: Nikolai Astrups „Rhabarberernte“

Mit festem Griff zieht eine Frau leuchtend rote Rhabarberstangen aus der Erde, während ein Kind zwischen den großen Blättern im Gras kniet. Ein blühender Obstbaum verleiht der Ernteszene einen sommerlichen Rahmen.

Entstehungshintergrund

Astrup malte das Bild 1911 in seinem eigenen Garten in Jølster, den er nach Studienjahren in Kristiania und Paris systematisch anlegte und zu einem seiner wichtigsten Bildmotive machte. Rhabarber, damals ein beliebtes Nutzgewächs norwegischer Bauerngärten, tauchte in mehreren seiner Gemälde auf. Das Werk gehört heute zur Sammlung des Kunstmuseums Bergen.

Bildkomposition und Details

  • Ernte: Die Frau zieht mit beiden Händen kräftige rote Rhabarberstangen aus der Erde.
  • Kind: Eine kleine Figur kniet konzentriert zwischen den großen grünen Blättern.
  • Blüten: Ein weiß blühender Obstbaum links rahmt die Szene und kündigt den Frühling an.
  • Berge: Schneebedeckte Gipfel im Hintergrund verorten die Szene eindeutig in Jølster.

Bedeutung

Das Gemälde zeigt Astrups Blick für den bäuerlichen Alltag seiner Heimat und seine Fähigkeit, einfache Gartenarbeit in kraftvolle Farbkomposition zu verwandeln.

Beratung und individuelle Anfragen

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