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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Fortuna“

Eine Frau balanciert auf einer Kugel, das Tuch bauscht sich im Wind, darunter wogt das Meer. Das Bild fängt den Augenblick ein, in dem das Glück schwankt.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1636/38 für die Serie der Bilder, die König Philipp IV. für den Jagdsitz Torre de la Parada bei El Pardo bestellte. Es trägt die Inventarnummer 1674 und befindet sich im Museo del Prado in Madrid.

Bildkomposition und Details

  • Kugel: Die Kugel unter den Füßen symbolisiert die Unbeständigkeit des Schicksals.
  • Segeltuch: Das große, vom Wind gebauschte Tuch verleiht der Figur Schwung.
  • Meer: Graugrüne Wellen und ein Wolkenhimmel bilden die stimmungsvolle Umgebung.
  • Haltung: Der leicht zurückgewandte Blick verleiht der Figur Lebendigkeit.

Bedeutung

Die Fortuna gehört zu den bekanntesten Bildern der Torre-de-la-Parada-Serie und zeigt Rubens’ spätes, freies Verhältnis zu antiker Allegorie.

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