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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Francesco I. de’ Medici, Großherzog der Toskana“

Ein Herrscher in gedeckter Kleidung, mit Ordenskette und Hermelin, steht vor rotem Vorhang. Das Bild ist locker und teilweise unvollendet gemalt, was seinen besonderen Reiz ausmacht.

Entstehungshintergrund

Francesco I. de’ Medici (1541–1587) war der zweite Großherzog der Toskana. Rubens malte sein Bildnis um 1620/24, in der Zeit seiner Arbeit für Maria von Medici. Das Werk befindet sich vermutlich in Kopenhagen; die Zuordnung ist vorsichtig zu verstehen.

Bildkomposition und Details

  • Hermelin: Der helle Pelzumhang gibt der Figur Volumen und Würde.
  • Ordenskette: Eine goldene Kette mit Kreuz liegt auf dem dunklen Wams.
  • Stock: Die Hand am langen Stab markiert Haltung und Autorität.
  • Vorhang und Balustrade: Rot und heller Hintergrund gliedern den Raum hinter der Figur.

Bedeutung

Das Porträt gehört zu den Bildnissen, die Rubens im Zusammenhang mit dem Medici-Auftrag anlegte, und zeigt seine freie Malweise.

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