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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Götterrat“

Götter aller Sphären auf einer Wolkenbank, im Zentrum Jupiter in leuchtendem Rot: Rubens breitet das Personal des Olymps in einem einzigen, dichten Panorama aus.

Entstehungshintergrund

Rubens malte den „Götterrat“ 1602 in Öl auf Leinwand, in seiner italienischen Zeit, und bezog sich auf den Beginn des zehnten Buches von Vergils „Äneis“. Das große Bild befindet sich in den Kunstsammlungen der Prager Burg.

Bildkomposition und Details

  • Jupiter: Der Göttervater thront im Zentrum, rot gewandet, und ordnet das Geschehen.
  • Neptun und Minerva: Dreizack und Helm kennzeichnen die Götter im oberen linken Bildteil.
  • Apollo mit Leier: Ein jugendlich nackter Gott sitzt unterhalb Jupiters und hält sein Instrument.
  • Gespann und Schwan: Sonnenpferde im Hintergrund und ein Schwan unten links erweitern die Szene ins Kosmische.

Bedeutung

Das Werk gilt als frühes Zeugnis von Rubens’ Auseinandersetzung mit der italienischen Hochrenaissance und dem antiken Epos. Die Größe des Formats und die Vielfalt der Figuren machen es zu einem der ehrgeizigsten frühen Gemälde des Künstlers.

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