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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Heinrich IV. in der Schlacht bei Ivry“

Pferde bäumen sich auf, Klingen blitzen, und im Vordergrund liegt ein Gefallener quer im Bild. Die Szene wirkt, als sei der Farbauftrag noch feucht und die Schlacht gerade erst entschieden.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1628/30 als Teil eines Zyklus zur Geschichte Heinrichs IV., den Maria de’ Medici bei Rubens in Auftrag gegeben hatte. Es zeigt die Schlacht bei Ivry am 14. März 1590, in der der König die katholische Liga besiegte. Die Arbeit in Öl auf Leinwand blieb unvollendet und befindet sich heute in der Galleria degli Uffizi in Florenz.

Bildkomposition und Details

  • Reiterkampf: Ein dichtes Knäuel aus Pferden und Kämpfern bildet den dramatischen Kern der Komposition.
  • Vordergrund: Ein gefallener Krieger im rechten Bildteil lenkt den Blick diagonal in die Szene.
  • Himmel: Rauch und Wolken mit schwebenden Gestalten öffnen den oberen Bildraum.
  • Malweise: Der offene, unfertige Pinselstrich lässt Rubens’ Arbeitsweise erkennen.

Bedeutung

Das Werk gilt als eindrucksvolles Zeugnis von Rubens’ Schlachtenmalerei und der politischen Bildpropaganda seiner Zeit. Gerade der unvollendete Zustand gibt Einblick in seine Gestaltungsweise.

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