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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Helene Fourment mit einer Kutsche“

Schwungvoll wallt der schwarze Schleier um die stehende Frau, im Hintergrund rollt eine Kutsche vorbei. Das Bild verbindet Bildnis und Straßenszene zu einer zwanglosen Momentaufnahme.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand laut Caption um 1639 in Öl auf Holz (195 × 132 cm) und trägt die Inventarnummer R.F. 1977–13 im Musée du Louvre in Paris. Dargestellt ist Helene Fourment, die zweite Frau des Künstlers, vermutlich mit einem ihrer Kinder. Es gehört in die späte Schaffenszeit des Malers.

Bildkomposition und Details

  • Schleier: Der lange, durchscheinende Schleier fällt vom Kopf bis zum Boden und erzeugt Bewegung.
  • Kleid: Zartrosa Schleifen und goldene Borten beleben das dunkle Seidenkleid.
  • Knabe: Rechts steht ein Junge in rotem Anzug und trägt ein zweites farbiges Element ins Bild.
  • Kutsche: Im linken Hintergrund fährt eine Kutsche durch eine sonnenbeschienene Straße.

Bedeutung

Das Werk gilt als Beispiel für Rubens’ späte, zarte Bildniskunst und zeigt seine Frau als elegante Dame im städtischen Raum.

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