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Weitere Informationen zu: Gustave Caillebottes „Hühner, Federwild und Hasen“

Gustave Caillebotte verbindet in „Hühner, Federwild und Hasen“ die Ruhe des Stilllebens mit einer beinahe beiläufigen Direktheit. Das Jagd- und Küchensujet wirkt zugleich nüchtern beobachtet und reich an haptischen Eindrücken: Federn, Fell und Fleisch werden mit großer Genauigkeit differenziert.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand um 1882, in einer Phase, in der Caillebotte neben seinen städtischen Motiven auch konzentrierte Stillleben und Naturstudien schuf. Als Öl auf Leinwand zeigt es seine Vorliebe für präzise Beobachtung und klare Bildordnungen. Heute befindet sich das Gemälde im The Cleveland Museum of Art in Cleveland.

Bildkomposition und Details

  • Querformat:Die breite Anlage gibt den Tieren Raum und ordnet das Motiv ruhig und ausgewogen.
  • Materialität:Unterschiedliche Oberflächen von Federwild, Hasenfell und Fleisch sind sorgfältig herausgearbeitet.
  • Farbton:Braune, graue und gedämpfte Naturtöne bestimmen die Wirkung und bündeln die Aufmerksamkeit auf das Sujet.
  • Stille:Trotz des theatralischen Motivs entsteht ein stiller, fast analytischer Eindruck ohne dekorative Überladung.

Bedeutung

Das Bild ist mehr als eine Darstellung von Jagdbeute: Es reflektiert die sichtbare Präsenz des Vergänglichen und die Würde unspektakulärer Dinge. Gerade in der Verbindung von Präzision und Zurückhaltung zeigt sich Caillebottes besondere Position innerhalb der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts.

Beratung und individuelle Anfragen

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