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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Hygieia, Göttin der Gesundheit“

Die Göttin steht in einem flammend roten Gewand vor einem bewegten Himmel und füttert eine Schlange aus einer Schale. Die Geste wirkt ruhig und zugleich lebendig.

Entstehungshintergrund

Rubens malte die Halbfigur um 1615 auf Holz. Hygieia, Tochter des Asklepios, verkörpert in der antiken Mythologie Gesundheit und Vorsorge; die Schlange gilt als Sinnbild der Heilkunst. Das Werk gehört dem Detroit Institute of Arts.

Bildkomposition und Details

  • Schlange: Das Tier um ihren Arm trinkt aus der Schale und kennzeichnet die Heilgöttin.
  • Rotes Gewand: Der voluminöse Stoff trägt die Komposition mit kräftigen, fließenden Formen.
  • Blick: Der gesenkte Blick auf die Schale konzentriert die Handlung.
  • Himmel: Wolken und Landschaft im Hintergrund öffnen den Bildraum.

Bedeutung

Das Gemälde zeigt Rubens’ Vermögen, mythologische Figuren mit menschlicher Wärme zu füllen, und gilt als eine der farbstärksten Frauendarstellungen seiner Antwerpener Zeit.

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