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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Infantin Isabella Clara Eugenia“

Würdevoll und zugleich zurückhaltend blickt die Statthalterin aus dem Bild. Dunkle Kleidung, helle Halskrause und Perlenschmuck bestimmen den Eindruck von Strenge und Repräsentation.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde in Öl auf Leinwand misst 138 × 105,5 cm und wird in den Musées Royaux des Beaux-Arts in Brüssel aufbewahrt. Die Caption nennt als Entstehungszeit um 1634/35; da Isabella bereits 1633 starb, bleibt diese späte Datierung erklärungsbedürftig. Rubens stand seit 1609 als Hofmaler im Dienst des Brüsseler Statthalterpaares.

Bildkomposition und Details

  • Halskrause: Die große, fein gefältelte Krause rahmt das Gesicht und bildet den hellsten Bereich des Bildes.
  • Schmuck: Mehrere Perlenketten mit Kreuz und Anhänger liegen auf dem dunklen Stoff.
  • Brüstung: Auf der steinernen Brüstung im Vordergrund ist eine Inschrift zu erkennen.
  • Fächer: Der zusammengelegte Fächer in der Hand setzt einen zarten Akzent.

Bedeutung

Das Bildnis gibt der langjährigen Regentin der Südlichen Niederlande ein würdevolles Gesicht und zeigt Rubens’ Können als Porträtist am Brüsseler Hof.

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