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Weitere Informationen zu: Rubens’ „Isabella von Bourbon“

Ein aufmerksamer Blick, eine luftige Halskrause und rötlicher Grund: Das kleine Bildnis wirkt unmittelbar und lebendig. Rubens beherrscht hier die Kunst der schnellen, sicheren Pinselführung.

Entstehungshintergrund

Das Bildnis entstand um 1629, als Rubens sich diplomatisch in Madrid aufhielt, als Öl auf Holz im Format von etwa 48,5 × 40,5 cm. Dargestellt ist Isabella von Bourbon (1603–1644), Tochter Heinrichs IV. von Frankreich und Marias von Medici, Königin von Spanien und Portugal. Das Werk befindet sich im Kunsthistorischen Museum in Wien.

Bildkomposition und Details

  • Blick: Der direkte Blick der Dargestellten verleiht dem Bild persönliche Nähe.
  • Halskrause: Eine breite, weiche Krause in Grau rahmt das Gesicht.
  • Schmuck: Ein Perlenohrring, Perlenketten am Kleid und eine kleine Feder im Haar setzen zarte Lichter.
  • Grund: Der rötlich-braune, offen gemalte Hintergrund lässt das Gesicht besonders hell wirken.

Bedeutung

Das Bildnis zählt zu den Beispielen für Rubens’ höfische Porträtkunst, das mit wenigen Mitteln Rang und Lebendigkeit verbindet.

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