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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’„Judith mit dem Haupt des Holofernes“

Zwei Gesichter, das eine glatt und wach, das andere von Alter gezeichnet, teilen sich das Licht. Zwischen ihnen liegt das abgeschlagene Haupt.

Entstehungshintergrund

Rubens malte das Bild um 1617 in Öl auf Holz. Die Szene stammt aus dem apokryphen Buch Judith, in dem die Witwe den assyrischen Feldherrn tötet und ihre Stadt rettet. Das Gemälde befindet sich im Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig.

Bildkomposition und Details

  • Judith: Die Heldin blickt zum Betrachter, den Kopf des Feindes in der gesenkten Hand.
  • Alte Magd: Die Dienerin beugt sich zu Holofernes und hält zugleich das Licht im Zaum.
  • Kerzenlicht: Ein warmer Schein setzt Gesichter und Hände gegen den schwarzen Grund.
  • Schwert: Der Griff der Waffe ragt am unteren linken Rand ins Bild.

Bedeutung

Die Judith-Darstellung zeigt Rubens’ Vermögen, biblische Dramen mit wenigen Figuren und starkem Licht zu verdichten.

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