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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Judith mit dem Haupt des Holofernes, Uffizien“

Das leuchtende Rot eines schweren Vorhangs rahmt zwei ungleiche Gestalten: die junge Heldin und die greise Magd. Aus ihren Blicken und Gesten lässt sich die ganze Geschichte ablesen.

Entstehungshintergrund

Rubens malte das Bild um 1625 in Öl auf Leinwand (113 × 89 cm). Die Geschichte der Judith, die den assyrischen Feldherrn Holofernes tötete, war im Barock ein beliebtes Thema. Das Gemälde befindet sich heute in der Galleria degli Uffizi in Florenz, es hing im Corridoio Vasariano.

Bildkomposition und Details

  • Judith: Ein blaues Mieder mit Schmuck und helle Ärmel betonen ihre Jugend und ihren gesenkten Blick.
  • Magd: Die alte Frau mit Kopftuch und dunklem Gewand hält den Sack mit dem Haupt.
  • Vorhang: Der rote Stoff im Hintergrund bildet einen kräftigen, theatralischen Rahmen.
  • Schwert: Das gebogene Heft mit goldenem Griff unten links verweist knapp auf die Tat.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Rubens ein grausames Bibelmotiv durch Farbe, Licht und Psychologie in ein packendes Figurenbild verwandelte.

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