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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubenss „Juno und Argus“

Ein schillerndes Pfauenrad, eine Göttin im roten Kleid und ein Regenbogen am Himmel: Rubens erzählt Ovids Verwandlung als Fest der Farben.

Entstehungshintergrund

„Juno und Argus“ entstand um 1610 bis 1611 als Öl auf Leinwand und schildert eine Szene aus Ovids „Metamorphosen“ (I, 721–724): Nachdem Merkur den hundertäugigen Argus eingeschläfert und getötet hat, überträgt Juno dessen Augen auf das Gefieder des Pfaus. Das Bild befindet sich heute im Wallraf-Richartz-Museum in Köln.

Bildkomposition und Details

  • Pfauenrad: Der aufgefächerte Schwanz mit seinen Augenmustern füllt die linke Bildhälfte.
  • Juno: Krone, roter Rock und goldbesetzter Mantel kennzeichnen die Göttin.
  • Argus: Die ausgestreckte Figur am unteren Rand bildet eine kraftvolle Diagonale.
  • Putten: Kleine Kinderfiguren links spielen mit den Federn und beleben die Szene.

Bedeutung

Das Bild zeigt Rubens’ frühe Auseinandersetzung mit der antiken Mythologie und seine Fähigkeit, Ovids Erzählung in eine großformatige Farbkomposition zu verwandeln.

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