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Weitere Informationen zu: Carl Larssons „Karin und Brita“

Auf einem gemusterten Sofa hält eine junge Mutter ihr Kleinkind im Arm, während ihre Hand noch nach den Papieren auf dem Tisch greift. Die Szene wirkt wie ein flüchtig festgehaltener Augenblick aus dem Familienalltag.

Entstehungshintergrund

Carl Larsson schuf das Aquarell 1893, in einer Schaffensphase, in der er das häusliche Leben seiner Frau Karin und der Kinder immer wieder zum Bildthema machte. Solche Interieurszenen prägten seinen Ruf als Chronist des schwedischen Familienglücks. Das Blatt gehört heute zur Sammlung von Prins Eugens Waldemarsudde in Stockholm.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die sitzende Mutter wendet sich dem Kind zu und schafft eine ruhige, geschlossene Figurengruppe.
  • Musterung: Das gestreifte Kleid und das florale Sofapolster setzen einen lebendigen dekorativen Rahmen.
  • Licht: Helles Fensterlicht hinter den Figuren taucht die Szene in einen weichen Glanz.
  • Details: Ein gedeckter Tisch mit Blumen und Papieren deutet den häuslichen Alltag an.

Bedeutung

„Karin und Brita“ gehört zu den Familienbildern, mit denen Larsson ein bis heute nachwirkendes Ideal skandinavischen Wohnens prägte.

Beratung und individuelle Anfragen

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