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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Karl der Kühne, Herzog von Burgund“

Dunkler Stahl, rot leuchtender Mantel und ein Himmel mit Gewitterlicht: Das Bildnis erinnert an einen legendären Herzog von Burgund.

Entstehungshintergrund

Das Bildnis entstand um 1618 in Öl auf Eichenholz. Es zeigt Karl den Kühnen, Herzog von Burgund von 1467 bis 1477, als Idealbildnis, das Rubens rund 140 Jahre nach dessen Tod schuf. Es befindet sich im Kunsthistorischen Museum in Wien.

Bildkomposition und Details

  • Rüstung: Der dunkle Harnisch mit polierten Flächen spiegelt Lichter auf Schulter und Brust.
  • Mantel: Rotes Tuch mit Goldborte und Hermelinbesatz füllt die Bildmitte.
  • Kommandostab: Der Stab in der Hand kennzeichnet die Herrscherwürde.
  • Himmel: Ein bewegter Wolkenhimmel mit einem Streifen Licht schließt rechts an.

Bedeutung

Das Bildnis gehört zu Rubens’ Idealbildnissen historischer Persönlichkeiten und zeigt sein Talent, Geschichte in kraftvolle Bilder zu übersetzen.

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