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Weitere Informationen zu: Henri Matisses „Laurette, den Kopf auf die Hand gestützt“

Ein großes Augenpaar, ein fester Blick und die an die Wange gelegte Hand bestimmen dieses Porträt. Der grüne Grund lässt das Gesicht in warmen Ockertönen hervortreten.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1917 in Matisses Übergang zu den Arbeiten der Nizzaer Zeit, in der er häufig mit Modellen arbeitete. Es ist in Öl auf Holz gemalt und befindet sich im Museum Berggruen der Staatlichen Museen zu Berlin. Es unterscheidet sich von den anderen Laurette-Bildnissen, etwa jenem mit Kaffeetasse.

Bildkomposition und Details

  • Aufgestützter Kopf: Die Hand an der Wange schafft eine nachdenkliche, nach innen gerichtete Haltung.
  • Dunkles Haar: Schwarze, gewellte Haarsträhnen rahmen das Gesicht und bilden kräftige Kontraste.
  • Grüner Hintergrund: Das bewegte Grün betont die warmen Hauttöne.
  • Heller Kragen: Der graue, gerüschte Kragen schließt die Komposition nach unten ab.

Bedeutung

Die Laurette-Bildnisse zeigen, wie Matisse nach den fauvistischen Jahren zu einer ruhigeren, auf Form und Ausdruck konzentrierten Malerei fand.

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