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Weitere Informationen zu: Hermine Overbeck-Rohtes „Liegehallen auf Föhr“

Auf einer Düne stehen zwei niedrige Hütten mit tief herabgezogenen Strohdächern im diffusen Licht. Rechts verliert sich ein Holzsteg in Richtung Meer.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1910 oder 1911 in Öl auf Karton auf der Insel Föhr. Die Liegehallen, offene Schutzhütten für die Liegekur am Strand, gehören zur Architektur der Nordsee-Seebäder jener Jahre. Das Werk befindet sich heute im Overbeck-Museum in Bremen und steht in einer Reihe mit weiteren Föhrer Motiven der Malerin.

Bildkomposition und Details

  • Reetdächer: Dicke, dunkle Strohdächer bilden schwere, geschlossene Formen.
  • Wände: Blaugrüne Bretterwände mit hellen Fensterschlitzen setzen einen kühlen Akzent.
  • Düne: Grün- und Brauntöne des Hangs führen den Blick nach oben zu den Hütten.
  • Steg: Ein Holzgeländer im rechten Bildteil weist Richtung Strand und Meer.

Bedeutung

Die Studie hält ein typisches Motiv des Kurbetriebs auf Föhr fest und zeigt die Vorliebe der Malerin für schlichte, tonig gestimmte Küstenarchitektur.

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