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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Mädchen im Hemd am Fenster“

Ein Mädchen im hellen Hemd beugt sich auf beiden Händen zum Fenster und schaut hinaus. Die freie, lebhafte Malweise verleiht dem stillen Moment Bewegung.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1890 in Öl auf Leinwand und misst 47,5 × 32,5 Zentimeter. Es befindet sich im Clemens-Sels-Museum in Neuss und gehört zu Hodlers Figurenstudien der Zeit vor dem Durchbruch seines Symbolismus.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die auf beide Hände gestützte, nach vorn geneigte Haltung erzeugt eine spannungsvolle Diagonale.
  • Haar: Lange, wellige Locken fallen über Rücken und Schulter und sind mit dunklen Linien gezeichnet.
  • Fenster: Ein heller, blauweißer Streifen am linken Rand markiert die Lichtquelle.
  • Boden: Das tiefe Rot der Fläche im Vordergrund bildet einen kräftigen Gegenpol zum hellen Hemd.

Bedeutung

Das Bild zeigt Hodlers Interesse an lebendiger Körperhaltung und ungestellten Momenten, das auch seine späteren Figurenbilder prägte. Der offene Malstil verweist auf die Experimentierfreude dieser Jahre.

Beratung und individuelle Anfragen

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