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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubenss „Madonna mit stehendem Kind“

Die Madonna neigt den Kopf, das Kind steht aufrecht und blickt hinaus: Rubens lässt die heilige Szene wie ein vertrautes Familienbildnis wirken.

Entstehungshintergrund

„Madonna mit stehendem Kind“ entstand um 1616 bis 1618 als Öl auf Holz. Rubens war in dieser Zeit bereits ein gefragter Maler in Antwerpen und entwickelte für Marienbilder eine warme, körperlich greifbare Bildsprache. Das Bild wird heute im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover bewahrt.

Bildkomposition und Details

  • Halbfigur: Die eng gefasste Bildform bringt Mutter und Kind nah an den Betrachter.
  • Strahlenkranz: Ein feiner Kranz um Marias Kopf kennzeichnet ihre heilige Rolle.
  • Kind: Das blonde, lockige Christuskind steht sicher auf der Brüstung.
  • Gewänder: Rotes Kleid und blaugrüner Ärmel setzen sich klar vom dunklen Hintergrund ab.

Bedeutung

Das Bild zeigt Rubens’ Fähigkeit, ein traditionelles Andachtsmotiv mit menschlicher Wärme und lebendiger Farbigkeit zu beleben.

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