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Weitere Informationen zu: Ljubow Popowas „Malerische Architektonik“

Vier große Flächen in Schwarz, Graubraun, Rot und Rosa greifen wie Bauteile ineinander. Die Komposition wirkt streng und zugleich schwebend, als ließe sie sich jederzeit neu ordnen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1916/17 in Öl auf Leinwand und gehört zur Werkgruppe der „Malerischen Architektonik“, in der Popowa den Einfluss von Kubismus, Futurismus und Suprematismus zu einer eigenen Bildsprache verschmolz. Das Werk befindet sich in der Stiftung und Sammlung Weinberg in der Schweiz.

Bildkomposition und Details

  • Überlagerung: Rotes und rosa Vieleck schneiden sich und lassen Tiefe entstehen, ohne Perspektive zu benötigen.
  • Vertikale Achse: Der schwarze Streifen trägt die Komposition und führt den Blick von oben nach unten.
  • Farbwahl: Wenige, klar abgegrenzte Töne stehen ohne Übergänge nebeneinander.
  • Grund: Der helle, warme Untergrund wirkt als offener Raum, in dem die Formen schweben.

Bedeutung

Die „Malerischen Architektonik“ gelten als Höhepunkt von Popowas malerischem Werk und als eigenständiger Beitrag zur russischen abstrakten Kunst.

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