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Weitere Informationen zu: Rubens’ „Maria von Medici als triumphierende Königin“

Rüstung, Zepter und goldener Mantel: Die Königin tritt als Herrscherin und Kriegsgöttin zugleich auf. Rubens zeigt sie mit einer Selbstverständlichkeit, die bis heute Eindruck macht.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde stammt aus dem Umfeld des Zyklus zum Leben Marias von Medici, den Rubens 1622–25 für den Luxembourg-Palast in Paris schuf. Die Caption nennt Öl auf Leinwand, 276 × 149 cm, Inv. 1792; ein Standort ist nicht genannt, die Inventarnummer passt zu den Louvre-Bildern des Zyklus.

Bildkomposition und Details

  • Helm und Federbusch: Die weißen Federn und der Helm rücken die Königin in die Rolle der Kriegsgöttin.
  • Siegesfigur: In der Linken hält sie eine kleine goldene Viktoria, in der Rechten das Zepter.
  • Trophäen: Kanone, Harnisch und Waffen zu ihren Füßen unterstreichen die Wehrhaftigkeit.
  • Putten: Zwei Kinderengel halten oben einen Lorbeerkranz bereit.

Bedeutung

Das Bild zeigt Rubens’ Fähigkeit, ein Herrscherporträt mit allegorischer Überhöhung zu verbinden, und gehört zu den eindrucksvollsten Frauenbildnissen des Barock.

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