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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Maria von Medici, Madrid“

Schwarzes Kleid, heller Kragen und ein warmer Hintergrund lassen die Königin ruhig und würdevoll erscheinen. Die Komposition verzichtet auf jedes Beiwerk und konzentriert sich ganz auf die Person.

Entstehungshintergrund

Das Bildnis entstand laut Caption um 1622/25 in Öl auf Leinwand (130 × 108 cm) und wird im Museo del Prado in Madrid aufbewahrt. Maria von Medici, Tochter des Großherzogs Francesco I. von Toskana, war die Witwe Heinrichs IV. Rubens schuf für sie in den Jahren um 1622 den großen Medici-Zyklus.

Bildkomposition und Details

  • Spitzenkragen: Der weite, durchscheinende Kragen mit gezacktem Rand rahmt das Gesicht.
  • Schwarzes Kleid: Der dunkle Stoff mit feinem Muster lässt die hellen Hände und den Kragen leuchten.
  • Hände: Die locker gefalteten Hände mit Manschetten verleihen dem Bildnis Ruhe.
  • Grund: Der ockerfarbene, leicht fleckige Hintergrund wirkt warm und zurückhaltend.

Bedeutung

Das Porträt zeigt die Königin in nüchterner Würde und ergänzt Rubens’ große Zyklusbilder um eine unmittelbare Personenstudie.

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