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Weitere Informationen zu: Carl Larssons „Martina“

Mit ruhiger Haltung und leicht gesenktem Blick trägt eine junge Dienstmagd ein voll bestücktes Tablett durch den Raum. Hinter ihr weist der gedeckte Tisch auf ein bevorstehendes Fest oder einen besonderen Besuch hin.

Entstehungshintergrund

Larsson malte „Martina“ 1904 als eigenständiges, lebensgroßes Genreporträt einer Hausangestellten, ein Motiv, das neben seinen bekannten Familienszenen aus „Ett hem“ eine eigene Werkgruppe bildet. Das Bild gelangte in der Folge nach Italien und gehört heute zur Sammlung der Galleria Internazionale d'Arte Moderna in Venedig.

Bildkomposition und Details

  • Tracht: Weiße Haube und lange Schürze kennzeichnen die junge Frau eindeutig als Dienstmagd.
  • Tablett: Käse, Wein und Gebäck auf dem Tablett verweisen auf einen festlichen Anlass im Haus.
  • Hintergrund: Ein gedeckter Tisch und ein Schrank mit Zinngeschirr geben Einblick in das häusliche Umfeld.
  • Farbklang: Die orangerote Streifenbluse setzt einen warmen Akzent vor gedämpften Wandfarben.

Bedeutung

Mit „Martina“ widmete Larsson einer einfachen Angestellten dieselbe künstlerische Aufmerksamkeit wie seinen Porträts der eigenen Familie und erweiterte damit sein Bild des häuslichen Lebens.

Beratung und individuelle Anfragen

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