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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Meleager und Atalante, München“

Zwei Menschen, ein Liebesgott und eine erlegte Bestie: In leuchtenden Farben zeigt Rubens den Augenblick, in dem der Held der Jägerin seine Trophäe überreicht.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1635 in Rubens’ später Antwerpener Zeit und ist in Öl auf Leinwand ausgeführt. Es behandelt eine Episode aus Ovids „Metamorphosen“ und befindet sich heute in der Alten Pinakothek in München. Die Komposition unterscheidet sich von der Fassung „Atalanta und Meleager“ im Prado.

Bildkomposition und Details

  • Meleager: Der Jäger mit Leopardenfell und Eberkopf ist kraftvoll und zugleich zärtlich dargestellt.
  • Atalante: Die Jägerin mit Perlenschmuck im Haar erscheint überrascht und gerührt.
  • Amor: Der geflügelte Knabe verbindet beide Figuren und deutet die Liebe an.
  • Wolkenfigur: Oben rechts schaut eine düstere Gestalt aus den Wolken und kündigt das Verhängnis an.

Bedeutung

Das Werk verbindet Jagdmotiv und Liebesgeschichte und zeigt Rubens’ Fähigkeit, Bewegung, Emotion und Farbe in einer figurenreichen Komposition zu vereinen.

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