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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Merkur und Argus“

Musik als Waffe: Eine sanfte Flötenmelodie genügt, um den hundertäugigen Wächter in den Schlaf zu wiegen. Das Abendlicht verstärkt die Ruhe der Szene.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand um 1635 bis 1638 in Öl auf Eichenholz und behandelt eine Episode aus Ovids Metamorphosen: Merkur befreit die in eine Kuh verwandelte Io, indem er ihren Wächter Argus einschläfert. Es befindet sich in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden.

Bildkomposition und Details

  • Merkur: Der Götterbote sitzt mit Flöte und rotem Umhang auf dem Felsen.
  • Argus: Der Wächter sinkt erschöpft gegen den Baumstamm.
  • Kuh: Die weiße Kuh im rechten Bildteil steht für die verwandelte Io.
  • Himmel: Wolken und Abendlicht schaffen eine dramatische, zugleich versöhnliche Stimmung.

Bedeutung

Das Werk zeigt Rubens im Spätwerk als souveränen Erzähler mythologischer Stoffe und Meister der Landschaft.

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