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Weitere Informationen zu: Mary Vaux Walcotts „Mertens-Schuppenheide (Cassiope mertensiana)“

Weiße Glöckchen mit einem Hauch von Rot sitzen an einem moosig grünen Zweig. Das Blatt hat die Anmut einer Miniatur.

Entstehungshintergrund

Die Arbeit entstand um 1900–1905 als Aquarell auf Papier und gehört zu den botanischen Studien, mit denen die Künstlerin Wildpflanzen genau festhielt. Das Smithsonian American Art Museum in Washington bewahrt sie unter der Nummer 1970.355.109. Die Farben sind in dünnen Lasuren aufgetragen, sodass der Papierton durchscheint. Die Pflanze steht frei vor dem Papier, ohne Hintergrund und ohne erzählerische Zutaten.

Bildkomposition und Details

  • Glöckchen: Weiße, nach unten hängende Blüten mit roten Kelchspitzen.
  • Schuppenblätter: Dicht geschlossene, kleine Blätter verleihen dem Zweig ein gleichmäßiges, geflochtenes Aussehen.
  • Schatten: Ein zarter grauer Hauch hinter dem Zweig gibt ihm Tiefe.

Bedeutung

Als Teil der Smithsonian-Sammlung bewahrt das Blatt den Blick einer Naturforscherin, die Wildblumen Nordamerikas im Aquarell dokumentierte. Das Motiv bleibt auch im kleinen Format gut lesbar.

Beratung und individuelle Anfragen

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