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Weitere Informationen zu: Carl Larssons „Murre – Porträt Casimir Laurin“

Mit beiden Händen umklammert der kleine Reiter den geschnitzten Kopf seines grünen Schaukelpferds, während sein blondes Haar ihm keck in die Stirn fällt. Die Szene wirkt wie ein flüchtiger Moment kindlichen Spiels.

Entstehungshintergrund

Larsson malte das Aquarell 1900 als Porträt des kleinen Casimir Laurin, des zweiten Sohnes des Kunsthistorikers Carl Gustaf Laurin. Der Kosename „Murre“ im Titel verweist auf die familiäre Nähe zwischen den beiden Malerfreunden. Das Blatt gehört heute zur Sammlung des Nationalmuseums Stockholm.

Bildkomposition und Details

  • Schaukelpferd: Das grün lackierte Holzpferd mit geschnitztem Kopf bildet das spielerische Zentrum der Komposition.
  • Kleidung: Der leuchtend rote Kittel und die dunklen Strümpfe setzen einen kräftigen Farbakzent.
  • Interieur: Geschnitztes Eichenholz und ein Strauß Narzissen zeugen von großbürgerlichem Wohlstand.
  • Blick: Der direkte, leicht ernste Blick des Jungen verleiht dem Kinderporträt eigene Würde.

Bedeutung

Das Bildnis zeigt Larssons Geschick, private Freundschaften in warmherzige Kinderporträts zu übersetzen.

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