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Weitere Informationen zu: Mary Vaux Walcotts „Nebelmädchen (Romanzoffia sitchensis)“

Weiße Blüten schweben über rundlichen, gelappten Blättern wie ein leiser Gruß aus dem Gebirge. Der braune Erdfleck gibt dem Büschel festen Halt.

Entstehungshintergrund

Die Arbeit entstand im Jahr 1907 als Aquarell auf Papier und gehört zu den botanischen Studien, mit denen die Künstlerin Wildpflanzen genau festhielt. Am rechten unteren Rand sind „Lake Louise“ und das Datum 29. Juli 1907 handschriftlich vermerkt. Das Smithsonian American Art Museum in Washington bewahrt sie unter der Nummer 1970.355.436. Die Farben sind in dünnen Lasuren aufgetragen, sodass der Papierton durchscheint.

Bildkomposition und Details

  • Blüten: Fünfblättrige weiße Blüten mit gelblicher Mitte, einige noch als Knospen.
  • Blattform: Gelappte, fast kleeartige Blätter in frischem Grün.
  • Erdfleck: Ein weich lavierter Bereich deutet Erde an und trägt die Pflanze.

Bedeutung

Das Blatt steht für die Verbindung von botanischer Genauigkeit und malerischem Feingefühl, die das Werk der Künstlerin prägt. Gerade die Zurückhaltung der Darstellung macht ihren Reiz aus.

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