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Weitere Informationen zu: Ljubow Popowas „Orangene Malerische Architektonik“

Leuchtendes Orange und helles Weiß schieben sich in kantigen Flächen übereinander, als würden Platten im Raum schweben. Dunkle Keile mit weichen Farbverläufen geben dem Gefüge Gewicht und Spannung.

Entstehungshintergrund

Zwischen 1916 und 1918 entwickelte Popowa unter dem Eindruck von Kubismus und Suprematismus ihre „Malerischen Architektonik“-Serie. Die „Orangene Malerische Architektonik“ entstand 1918 in Öl auf Pappe und befindet sich im Kunstmuseum Jaroslawl.

Bildkomposition und Details

  • Farbflächen: Orange, Rot und Weiß bilden die großen Ebenen der Komposition.
  • Keile: Dunkle Dreiecke mit Verläufen in Blau und Grau setzen kräftige Kontraste.
  • Übergänge: Weich vertriebene Ränder lassen die Flächen wie in Licht getaucht wirken.
  • Oberfläche: Sichtbare Pinselspuren geben dem Malgrund eine raue, greifbare Struktur.

Bedeutung

Die Serie gilt als Popowas eigenständiger Beitrag zur abstrakten Malerei der russischen Avantgarde, der Malerei als Bauen mit Farbe begreift.

Beratung und individuelle Anfragen

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