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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Porträt der Helena Fourment, Lissabon“

Ein Blick, ein Hut mit Feder und ein Kleid aus schwerer Seide: Rubens zeigt seine Frau als Dame von Welt. Der bewegte Wolkenhimmel hinter ihr verleiht dem Ganzfigurenbildnis Weite.

Entstehungshintergrund

Das Porträt entstand um 1630 bis 1632 in Öl auf Holz und misst etwa 186 × 85 cm. Rubens hatte Helena Fourment 1630 geheiratet und malte sie in vielen Bildern. Das Werk befindet sich im Museu Calouste Gulbenkian in Lissabon.

Bildkomposition und Details

  • Ganzfigur: Die schmale, hochformatige Tafel lässt die Gestalt in voller Länge erscheinen.
  • Federhut: Ein breitkrempiger dunkler Hut mit Feder rahmt das Gesicht.
  • Straußenfeder: Die helle Feder in der Hand setzt einen weichen Kontrast zum dunklen Kleid.
  • Wolkenhimmel: Ziehende Wolken und ein Streifen Abendhimmel öffnen den Raum hinter der Figur.

Bedeutung

Das Bildnis gilt als eines der eleganten Zeugnisse von Rubens’ später Porträtkunst und seiner persönlichen Zuneigung zu seiner Frau.

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