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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Quos ego, Neptun beruhigt den Sturm, Leinwandfassung“

Der Meeresgott Neptun steht aufrecht auf seinem Gespann, umgeben von Wogen, Nymphen und aufbäumenden Rossen. Die Szene fängt den Augenblick ein, in dem der Sturm verebbt.

Entstehungshintergrund

Das Motiv geht auf Vergils Aeneis zurück: Neptun ruft „Quos ego“ (Euch will ich) und beruhigt die von Juno entfesselten Winde. Rubens schuf das Thema 1635 für den festlichen Einzug des Kardinal-Infanten Ferdinand in Antwerpen. Die Leinwandfassung unterscheidet sich von der Ölskizze in Dresden. Der Aufbewahrungsort ist in der Vorlage nicht angegeben.

Bildkomposition und Details

  • Neptun: Der kräftige, bärtige Gott mit Dreizack und rotem Mantel steht im Zentrum der Bewegung.
  • Seepferde: Rechts bäumen sich weißgraue Seepferde auf und geben der Szene Wucht.
  • Nymphen: Zwei Meernymphen lagern im Vordergrund und bilden einen hellen Kontrast zur dunklen Umgebung.
  • Schiffe: Im Hintergrund kämpfen Galeeren gegen den Sturm, ein Hinweis auf die Geschichte des Aeneas.

Bedeutung

Das Motiv zeigt die Macht des Gottes über die Naturgewalten und wurde für Rubens zum Sinnbild sicherer Fahrt, wie sie auch die Festdekorationen für Antwerpen feierten.

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