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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubenss „Rubens und seine zweite Frau im Garten“

Der Blick des Mannes wendet sich fast beiläufig aus dem Bild, während die junge Frau dem Betrachter offen entgegensieht. Heitere Vertrautheit und höfische Eleganz treffen in diesem Ausschnitt aufeinander.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1631 in Öl auf Eichenholz, kurz nach Rubens’ Heirat mit Helene Fourment. Nach der Caption handelt es sich um ein Selbstbildnis des Künstlers mit seiner zweiten Frau im Garten seines Antwerpener Hauses; im Original ist außerdem sein Sohn Nicolas zu sehen. Das Werk befindet sich in der Alten Pinakothek in München.

Bildkomposition und Details

  • Federfächer: Der weiße Fächer in der Hand der Frau setzt einen zarten Akzent im Vordergrund.
  • Kleidung: Strohhut mit Blumen, Mieder, weißes Kleid und gelber Überrock zeigen die Mode der Zeit.
  • Gartenraum: Baum, Hecke und Wasser rahmen das Paar in ruhigen Grün- und Brauntönen.
  • Ausschnitt: Die Reproduktion konzentriert sich auf das Paar und lässt Randfiguren weitgehend weg.

Bedeutung

Das Bild gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele privater Selbstdarstellung im Barock und zeigt Rubens als Maler und als Ehemann.

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